Die Beauty-Industrie steht als Umweltsünderin immer wieder im Kreuzfeuer: Schädliche Chemikalien, toxische Verpackungen, nicht nachhaltige Anbaumethoden und intransparente Lieferketten stellen ihre Umweltverantwortung infrage. Moderne Naturkosmetik setzt genau hier an – nicht nur nachhaltig, sondern ökoeffektiv und ganzheitlich gedacht: von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und Verpackung bis hin zur biologischen Abbaubarkeit. 

Es ist winzig klein, oft unsichtbar und doch ein wachsendes Umweltproblem: Mikroplastik. In vielen Kosmetikprodukten steckt es noch immer – mal als fester Peeling-Körper, mal als flüssiger Inhaltsstoff mit schwer verständlichem Namen. Während der Wunsch nach umweltfreundlicher Pflege wächst, bleibt der Blick auf synthetische Polymere im Tiegel oft diffus. 

Gerade in der Kosmetikbranche ist es entscheidend, seine eigenen Stärken und seinen einzigartigen Ansatz klar zu kommunizieren, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und langfristige Beziehungen aufzubauen. Veronica Taha ist das mit ihrem Institut in Basel gelungen. 

Es ist Zeit, sich auch in unserem Beruf Gedanken zu machen: Wo kann ich Ressourcen sparen und wie kann ich meinen persönlichen Beitrag zu einer Nachhaltigkeit geben? Hier sind nicht nur Geschäftsführerinnen gefragt, sondern auch alle Mitarbeitenden und Lernenden. 

Veilchen, Ringelblume, Rose und Co.: Diese Pflanzen sind tradierte «Bio-Geheimwaffen», die seit Jahrhunderten als ganzheitliche Hautpflegeprodukte in Form von Lotionen, Hydrolaten oder Cremes ihren Einsatz finden.   

In einer Zeit, in der Klimawandel und Umweltbewusstsein zu den wichtigsten globalen Herausforderungen gehören, bieten Pflanzen Lösungen. In den letzten zwei Jahrzehnten hat das Interesse an Naturkosmetik stark zugenommen und damit auch die Technologien in diesem Bereich – klassische Naturkosmetik wird mit neuester Wissenschaft vereint. Hightech-Naturkosmetik zeigt, dass diese Kombination kein Widerspruch ist.  

Das Genom des Meeres bietet Forschenden einen riesigen Informationspool. Die genetische Vielfalt der maritimen Tier- und Pflanzenwelt ist für viele Bereiche vielversprechend: sei es in der Medizin, in der Lebensmittelindustrie oder auch in der Kosmetikherstellung. Warum Algenextrakte gerne in der Hautpflege zum Einsatz kommen, wie Kaviar nachhaltiger durch Aquakulturen produziert werden kann und wofür sich hydrolysierte Schwämme eignen, das erfahren Sie im folgenden Gastartikel von Kosmetikexpertin Miriam Mandaglio und Biotechnologin Sarah Mandaglio. 

In einer Welt, in der industriell hergestellte Schönheitsprodukte den Markt dominieren, erlebt die Bewegung der Do-it-yourself (DIY)-Kosmetik eine Renaissance. Diese wachsende Tendenz spiegelt den tiefen Wunsch wider, zu den Wurzeln zurückzukehren – zu einer Zeit, in der Schönheit durch die Natur und nicht durch das Labor definiert wurde.  

Vitamine sind lebensnotwendig, und wir können sie grösstenteils im Organismus nicht selbst bilden, sondern müssen sie über die Nahrung zuführen. Vitamine können im Rahmen der täglichen Nahrungsaufnahme oral eingenommen, manchmal auch zusätzlich in Form von Nahrungsergänzungsmitteln substituiert oder auch in Form von kosmetischen Massnahmen gespritzt oder äusserlich appliziert werden.

Nachhaltigkeit ist ein Konzept, das viele Facetten umfasst. Auch in der Kosmetikbranche lassen sich verschiedene Massnahmen ergreifen, mit denen Sie Ihre Arbeit als Kosmetikerin und Ihr Institut nachhaltiger und umweltschonender gestalten können. Wir haben die Naturkosmetikerin Maura Leonardo und den Industriedesigner Mika Schell nach Tipps für die praktische Umsetzung gefragt – lesen Sie mehr von umweltbewussten Waschmitteln und Inhaltsstoffen bis hin zu nachhaltigen Einrichtungsmaterialien.

Richtig Supplementieren – Eine strahlend schöne Haut ist ein Ideal, dem wohl alle Ihre Kunden hinterhereifern. Wir behandeln im Institut meist mit Cremes, Seren und Masken – alles, damit die Haut unserer Kunden äusserlich jung und frisch aussieht. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass unsere Hautgesundheit auch von der Ernährung und von den inneren Werten abhängt.

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Eine Neudefinition von Nachhaltigkeit, ein verstärkter Fokus auf die Lieferketten, mehr Digitalisierung und ein verändertes Kaufverhalten, beschäftigen die Kosmetik-Branche. Da ist Orientierung gefragt. Und genau dafür ist die VIVANESS, internationale Fachmesse für Naturkosmetik, der „Place to be“, denn sie bietet Antworten aus erster Hand, ist Plattform für Branchendaten und Spiegel der aktuellen Trends, Bühne für … Weiterlesen

Die Unterschiede: Bio, naturnah, natürlich oder vegan – Naturkosmetik ist und bleibt Verbrauchertrend. In diesem Zusammenhang finden sich diverse Begriffe, die oftmals fälschlicherweise verwendet oder nicht eindeutig im Sprachgebrauch definiert sind. Wir geben in diesem Artikel eine Navigation durch den Begriffs-Dschungel.

Die Generationen als Kunden, Teil 2 – Auf Nachhaltigkeit und „grüne Kosmetik“ legen immer mehr Menschen wert. Gibt es hierbei spezifische Unterschiede bei den Generationen? Dieser Frage geht Naturkosmetikerin Gioia Giardino-Buser auf den Grund und berichtet über Erfahrungen mit Kunden aus der Baby-Boomer-Generation und Studien dazu.

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