Ein Ziel, zwei Berufsgruppen: Gesunde Füsse stehen sowohl für Podologinnen und Podologen als auch für Fusspflegerinnen und Fusspfleger im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit. Der Aufgabenbereich unterscheidet sich hingegen: Während die Fusspflege, wie der Name schon sagt, den pflegenden und kosmetischen Bereich am gesunden Fuss übernimmt, kümmert sich die Podologie um kranke Füsse. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit kann für beide Parteien fruchtbar sein und gewährleistet die optimale Betreuung der Kunden und Patienten.

Tagtäglich arbeiten Sie mit der Haut Ihrer Kundinnen und Kunden: Sie unterstützen diese bei der Lösung von Hautproblemen und verhelfen ihnen zu ihrer Traumhaut. In dieser Serie wollen wir sie daher noch einmal von Grund auf unter die Lupe nehmen: Hautarzt Dr. med. univ. Stefan Teske erklärt Ihnen in jeder Ausgabe verschiedene Aspekte unseres grössten Organs.

Schuppige, juckende und gerötete Füsse und Fusssohlen? Neurodermitis an den Füssen ist besonders unangenehm und kann eine erhebliche Belastung im Alltag bedeuten. Die Ursachen für Neurodermitis oder auch atopische Dermatitis genannt sind noch nicht vollständig geklärt.

Korrekter Schnitt – Schneiden, feilen oder knipsen: Finger- und Fussnägel müssen regelmässig korrigiert werden. Doch wie sieht der richtige „Schnitt“ für gesunde Finger- und Fussnägel aus? Vorsicht ist geboten, denn unsachgemässes Kürzen, Formen oder Schneiden kann der Nagelgesundheit erheblich schaden und die Nagelsubstanz schwächen. Bettina Hillemacher erklärt, wie Sie die Nägel Ihrer Kundin korrekt kürzen.

Verbringen auch Sie viel Zeit damit, Ihren Kunden zu erklären, dass sich quälende Hühneraugen und Druckstellen in der Regel durch zu enge Schuhe bilden? Denn durch die Reibung und den Druck entstehen sie erst. Podologin Maren Bloß weiß, mit welchen Tipps Sie Ihre Kunden so aufklären, dass sie den lästigen Schwielen endgültig Adieu sagen können.

Orthosen –  Von der Ballenschale bis zur Zehenhaube – bei Druck- und Reibungsproblemen an den Füssen gibt es viele Hilfsmittel, zum Beispiel aus Filz oder Silikon. Alle haben ihre Wirkungsbreite, aber auch einen Nachteil: Sie sind nicht exakt angepasst. Bei der „Ersthilfe“ wird der Fusspfleger zu den konfektionierten Produkten greifen. Für eine langfristige Therapie ist der Einsatz von Orthosen vorzuziehen. Doch was genau steckt hinter diesem Begriff?

Als Podologe lernt man die Füße der Patienten immer genauer zu betrachten. Dann geraten vorrangig die Reflexzonen ins Blickfeld und dem geübten Auge fallen immer mehr Veränderungen auf, die nicht in erster Linie auf Schuhe oder andere orthopädische Belastungen zurückzuführen sind. 

Für viele ist es ein peinliches Tabuthema: Schweissfüsse und der damit verbundene Geruch. Der Leidensdruck für betroffene Personen ist groß, zumal starker Fussgeruch oft mit mangelnder Hygiene gleichgesetzt wird. Sie meiden Situationen, in denen sie in Gegenwart anderer ihre Schuhe ausziehen müssen, verzichten auf bestimmte Freizeitaktivitäten und fühlen sich unwohl beim Schuhkauf. 

TABUTHEMA – Jeder kennt sie, aber kaum jemand redet offen darüber: Schweissfüsse. In festen, wenig atmungsaktiven Winterschuhen beginnen die Füsse unweigerlich zu schwitzen. Und wenn man abends die dicken Stiefel auszieht, weht einem ein unangenehmer Geruch entgegen. Doch ist dies lediglich ein Zeichen für mangelnde Körperhygiene oder sogar für eine Krankheit? Und was hilft dagegen?