Der perfekte Sommerlook

Der perfekte Sommerlook

Foto Mariadav/Schutterstock.com
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Urlaubsfeeling in the City

Sommer, Sonne, Langeweile? Wie wäre es denn mit einer neuen Dekoration für Ihr Institut, die Lust auf Sommertreatmentsmacht? Wir haben ein paar Anregungen für den passenden Urlaubslook.

Mit welchen Aktionen machen Sie diesen Sommer auf Ihr Institut aufmerksam? Überlegen Sie sich für die „heisse Jahreszeit“ aussergewöhnliche Konzepte: zum Beispiel, das Institut im maritimen Look mit Sand, Muscheln und Fischernetz zu dekorieren. Oder mithilfe von bunt bepflanzten Blumenkästen und Sonnenschirm eine Terrassenidylle im Warte- und Verkaufsraum zu zaubern. Ein Bistrotisch, Stühle sowie eine Bildercollage von Bella Italia könnten mitten im Kosmetikstudio die Atmosphäre eines Strassencafés vermitteln. So unterschiedlich diese Ideen, so vielfältig sind die Möglichkeiten, den Sommer im Institut mit fantasievollen Eyecatchern zu inszenieren.

So schmeckt der Sommer
Gleichermassen dekorativ und praktisch ist eine Getränkebar im Institut. Fehlt der dafür nötige Platz, reicht auch ein Tablett mit Gläsern und Saftkrug auf einem kleinen Tisch oder auf einem Regal im Verkaufsraum. Auch die Behandlung sollte während der Sommermonate überraschend anders gestaltet werden, um die Neugier der Kunden zu wecken. Stellen Sie eine erfrischende, auf den Urlaub einstimmende Behandlungsfolge zusammen. Nicht das alljährlich wiederkehrende „Jetzt braucht die Haut mehr Feuchtigkeit…“, sondern neu arrangiert von Ihnen als Profi für gesunde Haut.

Sommerzeit ist Reisezeit
Das Thema Urlaub sollte einen festen Platz im Marketingplan einnehmen. Im Sommer lockt der Süden, und dort allen voran Italien und Spanien. In wechselnder Reihenfolge stehen diese Länder seit Jahrzehnten ganz oben auf der Liste der Reiseziele. Hinzu kommen beliebteSonnenländer wie Frankreich, Portugal oder die Türkei. Suchen Sie sich ein Land aus und verwandeln Sie Ihr Institut etwa in Bella Italia, lassen Fähnchen, Fotografien und Plakate die entsprechende Atmosphäre schaffen. Witzige Hingucker sind ausserdem typische Utensilien wie eine Espressomaschine oder ein Kühler mit Asti Spumante. Wer über genügend Platz im Laden und ein Schaufenster verfügt, könnte einen Piaggio- Roller als Eyecatcher einsetzen und in der Warteecke einen Bistrotisch einschliesslich Stühlen platzieren. Den Roller leiht man sich beim Fachhändler, die Bistroecke von einem Eiscafé. Spezielle Blumen der Toskana und Früchte runden das Thema ab.

Globetrotter unterwegs
Die Zahl der Fernreisenden steigt ebenfalls stetig an: Florida, Bali oder die Dominikanische Republik sind schliesslich nur ein paar Flugstunden entfernt. Doch Reisen strapaziert die Haut. Nicht nur Sonne, Strand und Wind, sondern auch die Klimaanlage im Flieger oder lange Autofahrten setzen ihr erheblich zu. Reisen bedeutet einerseits Nahrung für die Seele, andererseits kann es den Hautstoffwechsel gewaltig aus dem Gleis werfen. Eine Tatsache, die die Kosmetikerin nutzen kann, den Kunden sachkundige Aufklärung und vorbeugende Pflegeeinheiten anzubieten.

Sommer in der Stadt
Eine Kundengruppe sollten Sie keineswegs vergessen: überzeugte „Balkonurlauber“ oder Menschen, die es generell nicht in die Ferne zieht. Die freuen sich genauso über spezielle Themenwochen. „Sommerfestival in der Stadt“ könnte das Thema für diese Klientel zum Beispiel lauten. Erkundigen Sie sich beim Kulturamt nach besonderen Veranstaltungen wie etwa Open-Air-Konzerten, Park- oder Innenstadtfesten. Bitten Sie um Plakate sowie Infomaterial zum Auslegen und dekorieren Sie Schaufenster sowie Geschäftsräume passend zum Veranstaltungsmotto.
Ausserdem lassen sich bei Kulturthemen auch die Make-up-Looks für den Sommer wunderbar in die Dekoration miteinbeziehen. Neben Beauty- und Verwöhntagen für die Ferien daheim bietet man die gleiche vorbeugende Pflege an wie bei der reisenden Kundschaft. Ihr Argument: UV-Strahlung und Ozonbelastung lauern auch auf der heimischen Terrasse. Und gechlortes Wasser im Schwimmbad oder ausgiebige Tage am Baggersee beanspruchen die Haut kaum weniger als an der Adria oder in Übersee.

Unterstützung suchen
Dekorieren muss nicht zwangsläufig teuer sein. Zum einen stellen viele Kosmetikfirmen nach Absprache Dekorateure, mindestens jedoch Material zur Verfügung. Im Übrigen ist auchhier, wie bei der gesamten Marketingplanung wichtig, auf Partner anderer Professionen zurückgreifen zu können. Poster und Accessoires wie etwa Flugzeugmodelle bekommt man im Reisebüro, während man Sportgeräte und Bademoden von Fachgeschäften leihen kann. Im Gegenzug gibt ein kleines Schild den Namen des Kooperationspartners preis, womit letztlich beiden Seiten gedient wäre. Sollten Sie Ihre Ideen selbst in die Tat umsetzen wollen, jedoch ungeübt im Dekorieren sein, lassen Sie sich zumindest beim ersten Mal von einem Dekorateur beraten.

Ein besonderes Event
Ihr Marketingplan sieht einmal pro Jahr eine grössere Aktion oder ein besonderes Event vor? Dann passt das Motto „Reisen strapaziert Ihr teuerstes Kleid – Ihre Haut“ vor der kommenden Ferienzeit doch wunderbar ins Konzept. Als Partner für einen gemeinsamen Themenabend kommt beispielsweise ein Reisebüro infrage. Legen Sie dem Inhaber einen Plan vor, der auch seine Vorteile (z.B. potenzielle neue Kunden) berücksichtigt. Haben Sie einen Partner gefunden, denken Sie sich ein attraktives Thema aus, das möglichst viele Kunden interessiert. Exotische Individualziele wie der Himalaja wären zwar verlockend, doch da fährt kaum die breite Masse hin. Die meisten Ihrer Kunden reisen sehr wahrscheinlich überall dorthin, wo Wasser, Wärme und Lebensart locken. Auch Länder wie etwa Marokko oder Malaysia bieten sich an. Fragen Sie die Fachleute des Reisebüros, ob sie bereit sind, einen Vortrag über Land und Leute sowie Sportmöglichkeiten und spezielle Sightseeing Touren zu halten. Bieten Sie aussergewöhnliche Urlaubsbeschreibungen an wie die Strecke des legendären „Highway Number One“ samt Bildern vom anschliessenden Badespass am Strand von Miami Beach. Sie müssen den Raum zwar nicht mit Sternenbannern verkleiden, ein typisches Getränk und ein Snack sollten das gewählte Thema aber abrunden. Greifen Sie nach dem Vortrag Stichworte auf, die Ihr Thema, die Haut, betreffen. Verschiedene Zeitzonen zu überwinden, belastet die Haut ebenso wie Trips durch staubige, heisse Städte. Halten Sie Pflegetipps bereit, wie die Haut vorbereitet werden sollte, der Stress während des Urlaubs erträglich bleibt und welche Repairmassnahmen hinterher essenziell sind. Zum Abschluss erhalten die Gäste einen selbst entworfenen „Pflegeplan für die Reise“.

Heide Kuhn-Winkler

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