Durstige Winterhaut – Zusatzinformationen

Bild: FotoDuets/Shutterstock.com
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Es folgen Zusatzinformationen zum Artikel „Durstige Winterhaut“. Kosmetikerin Waltraud Böhme erklärt, worauf bei der Lippen- und Handpflege im Winter besonders geachtet werden muss.

Besondere Aufmerksamkeit für die Lippen

Da unsere Lippen keine schützende Fettschicht, kaum eigene Talg- und Schweißdrüsen haben und somit über keinen schützenden Film verfügen, leiden sie extrem unter Trockenheit, Kälte und nicht zuletzt unter starker Sonne. Zudem fehlt der Lippenhaut die grobe Hornschicht, wodurch sie schnell spröde wird und auf UV-Strahlen besonders empfindlich reagiert. Aufgesprungene Lippen oder trockene Haut in den Mundwinkeln können die Folge sein. 
Zur besonderen Lippenpflege (zweimal täglich) sind Hyaluronsäure-Präparate und pflegender Lippenbalsam geeignet. Relevante Wirkstoffe sind Linolsäure, Panthenol, auch Sheabutter und ab und zu ein Kleckslein Honig. UV-Schutz ist wichtig, künstliche Emulgatoren sind zu vermeiden.

… für die Hände

An den Händen sieht man oft als Erstes die Spuren der trockenen Haut im Winter. Ohne Handschuhe sind die Hände der trockenen Luft im Freien dauerhaft ausgesetzt, dies macht sich natürlich bei unzureichender Hautpflege bemerkbar. Idealerweise benutzt man im Winter eine entsprechende feuchtigkeitsspendende Handcreme morgens und abends, um die Haut entsprechend zu schützen, und trägt natürlich Handschuhe. So lassen sich Reizungen und Feuchtigkeitsverlust vermeiden. 
Aber Achtung: Handschuhe aus reiner Wolle entziehen durch die natürlichen Eigenschaften der Wolle den Händen Feuchtigkeit und Fett. Bei sehr trockenen Händen ist das eher kontraproduktiv. Auch hier unbedingt an entsprechenden Lichtschutz denken.

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