Marketingkampagnen gezielt steuern

Dranbleiben!
Ein Beauty-Institut ist in der Regel ein kleines Unternehmen und muss daher mit einem schmalen Marketingbudget auskommen. Umso wichtiger ist es, gezielte Kampagnen zu starten.
Im Zentrum müssen dabei immer der Kunde und seine Erwartungen stehen. Wer seine Bedürfnisse genau kennt, hat bereits die beste Ausgangslage für erfolgreiches Marketing geschaffen. Dies führt in drei Schritten zum Erfolg:
1.Gezielt werben
Damit neue Kunden das Institut kennenlernen, ist es wichtig, aktiv zu werben. Dabei kommt es darauf an, die eigenen Ressourcen fokussiert einzusetzen und gezielt dort zu werben, wo man künftige Kunden erreicht. Deshalb muss auch die Zielgruppe, die man ansprechen möchte, möglichst genau definiert sein. Will man beispielsweise jüngere Menschen ansprechen, können Social Media und mobiles Marketing die bevorzugten Kanäle sein. Damit die Werbebotschaft wahrgenommen wird, sollte man in regelmässigen Abständen werben – egal, für welches Medium man sich entscheidet. Eine einzelne Annonce in der regionalen Wochenzeitung oder eine einmalige Werbung im Internet wird die zugedachte Wirkung verfehlen. In der Regel muss ein potenzieller Kunde der Werbebotschaft drei- bis siebenmal „begegnen“, um diese bewusst wahrzunehmen. Ideal ist es, wenn eine Marketingkampagne crossmedial gestaltet ist. Dafür wird Werbung in verschiedenen Medien platziert und miteinander verbunden.
2. Kunden pflegen
Einen neuen Kunden zu gewinnen, bedeutet im Schnitt fünfmal so viel Aufwand und Budget, wie einen bestehenden Kunden zu halten. Sich um bestehende Kunden zu kümmern, ist also wesentlich effektiver und günstiger. Ein zweiter Grund, sie zu pflegen: Sie werden ganz automatisch zu einem zentralen Element für das Marketing. Denn wenn sie begeistert sind, erzählen sie es im Bekanntenkreis – statistisch gesehen – immerhin drei bis fünf Personen weiter. Mit etwas Glück bringt diese Mundpropaganda Neukunden ins Institut – und das ganz ohne Werbeaufwand.
Achtung: Unzufriedene Kunden erzählen es im Schnitt 10–15 Freunden weiter.
Mit gezieltem Empfehlungsmarketing lässt sich dieser Effekt aktiv unterstützen. Zudem wollen Kunden heute immer mehr aktiv am Geschehen rund um das Unternehmen teilhaben. Daher sollte man sie in die Kommunikation mit einbinden. Wie modern und mobil das geschehen soll, hängt von der jeweiligen Zielgruppen und vom Unternehmen ab. Eine wirkungsvolle Möglichkeit ist das mobile Marketing.
3. Mobil kommunizieren
Die meisten Smartphone-Besitzer haben ihr Gerät immer dabei. Genau diese Tatsache bietet eine hervorragende Möglichkeit, Kunden und solche, die es werden wollen, auf Schritt und Tritt zu begleiten. Eine App unterscheidet sich dabei grundlegend von einer Webseite. Eine Webseite bietet Informationen und nur wenig Möglichkeiten der aktiven Kommunikation. Mobiles Marketing mit einer eigenen App bündelt eine Vielzahl von Vorteilen und ermöglicht auf einfache Art zielgerichtete Marketingaktivitäten – speziell entwickelt für Smartphone und Tablet. So kann man seinen Kunden Neues und Bewährtes in einem mobilen Format bieten und sie zum Mitmachen animieren. Es ist schon sehr praktisch, Beauty-Tipps und aktuelle Aktionen im Institut direkt auf das Smartphone der Kunden zu schicken. Integrierte Treuekarten, Terminvereinbarungen per Handy, ein Mobile-Shop für die Produkte und automatische Push-Nachrichten sind weitere Funktionen, über die eine eigene App verfügen kann und sollte. Auch die Weiterempfehlung des Instituts kann mit einem Fingertipp erfolgen, zum Beispiel, wenn die Facebook-Seite bereits integriert ist.
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Am 01. März finden beim International Forum of Cosmetics (IFC) im Rahmen der BEAUTY FORUM SWISS 2015 in Zürich zwei Seminare mit Andreas Geppert statt: „Praxisorientierte Marketingplanung für Beauty-Profis“ und „Wie komme ich näher an (neue) Kunden ran?“
Weitere Infos finden Sie unter www.beauty-forum.ch/ifc
Der Vorverkauf läuft noch bis zum 18. Februar
Andreas Geppert
Der Geschäftsführer der nextVision Consulting GmbH beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Marketing und Verkauf von Dienstleistungen. Er bietet mobile Apps sowie Dienstleistungen rund um professionelles Mobile-Marketing und ist auch Lehrbeauftragter an den Executive Business Schools in Luzern, St. Gallen und Zürich.