Alltagsprobleme im Institut: Private Veranstaltungen

Knifflige Situationen gibt es in jedem Institut. Auch Sie beschäftigt ein Problem, bei dem Sie nicht wissen, wie man richtig reagiert? Holen Sie sich hier Rat bei Kollegen!

„Meine Kundin lädt mich zu privaten Veranstaltungen ein. Ich möchte die Beziehung aber geschäftlich halten. Wie kann ich ihr das verständlich machen, ohne sie als Kundin zu verlieren?“

Mit Rat und Tat zur Seite steht in diesem Monat Jasna Morger. Jasna Morger verfügt über langjährige Erfahrung in der Kosmetikbranche und ist Gründerin und Inhaberin von Jasna Beauty & Hair. In ihrem Beautysalon in Zürich Altstetten bietet sie ein allumfassendes Behandlungsangebot an, zu dem Hairstyling, Mani- und Pediküre, Gesichtsbehandlungen und vieles mehr zählen.
www.jasna-beauty.ch

Wenn Kunden Sie zu privaten Veranstaltungen einladen, sollten Sie dies erst einmal als ein sehr grosses Kompliment auffassen. Denn nichts wünscht man sich mehr, als das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, und dies ist der absolute Beweis dafür, dass man genau dies erreicht hat. Es kommt des Öfteren vor, dass Kunden uns zu privaten Veranstaltungen einladen. Vor allem Stammkunden, die über die Jahre immer wiederkommen.
Ich halte es in meinem Salon sehr familiär und gerade deshalb bekomme ich oft Einladungen zu Geburtstagen oder Ähnlichem. Wenn die Zeit es erlaubt, gehe ich sehr gerne hin, denn ich finde, ein Besuch schliesst nicht aus, geschäftlich zu bleiben. Ich achte aber stets auf meinen Umgang, und behalte eine gesunde Distanz zu den anderen Gästen und verlasse frühzeitig die Veranstaltung, damit ich nicht in die Verlegenheit komme, am Ende mit sehr engen Freunden den Abend zu beenden.
Ich denke, Sie sollten sich bereits vor Eröffnung eines Geschäfts Gedanken darüber machen, ob und wie weit
Sie Kundenbeziehungen eingehen möchten. Gleichzeitig sollten Sie sich auch fragen, ob Ihre Zeit es überhaupt zulässt, an privaten Anlässen teilzunehmen. Haben Sie sich dafür entschieden, die Kundenbeziehung eher oberflächlich zu halten, empfehle ich, dies offen zu kommunizieren. Sprechen Sie ein herzliches Dankeschön aus und zeigen Sie Ihre Wertschätzung. Erst dann begründen Sie, weshalb Sie die Einladung nicht annehmen können.
Mein Tipp: Seien Sie dabei ganz ehrlich, denn Kunden spüren das genau!

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