Marketing im Nagelstudio

Marketing im Nagelstudio

Erfolg mit Strategie

Top Hygiene, hochwertige Produkte, ein ansprechendes Ambiente sowie ein professioneller Service – das sind die Zutaten für ein erfolgreich geführtes Nagelstudio. Um jedoch dauerhaft erfolgreich zu bleiben und mehr Umsatz zu machen, bedarf es heutzutage aber noch mehr.

Es gilt sich stets kreative Maßnahmen zu überlegen, mit denen Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben, um somit natürlich Neukunden anzusprechen, aber auch – und das sollte man nicht aus den Augen verlieren – bestehende Kunden immer wieder zu begeistern. Die Vielfalt der Möglichkeiten ist dabei recht gross. Betrachten wir beispielsweise das Thema „Wellness im Nagelstudio“.

Mit Wellness punkten
Für eine kurze Zeitspanne loslassen, ausatmen und entspannen, das ist in unserer schnelllebigen, leistungsorientierten Gesellschaft ein wichtiger Faktor geworden, den auch Sie Ihren Kunden bieten sollten. Eine erste wichtige Voraussetzung ist, wenn möglich einen abgegrenzten, ruhigen Bereich zu schaffen, wo Sie kleine Wellness Behandlungen durchführen können. Denn allein die unvermeidbare Geräuschkulisse in einem Studio mit mehreren Nageltischen widerspricht dem Wellness-Gedanken.

Wellness-Behandlungen für Hände und Füsse haben darüber hinaus den Charme, dass Sie gleich zwei Möglichkeiten bieten: Sie sind ein weiteres, eigenständiges Behandlungsangebot, oder Sie können ein kleines zusätzliches Goodie, beispielsweise bei teuren Serviceleistungen sein, das Ihren Kundenservice noch weiter optimiert. Werbemittel mit einem Lockangebot sind ein Schlüssel in der Kundenakquise. Denken Sie mal an Köttbullar bei Ikea! Kötbullar sind lecker und extrem günstig. Doch warum macht Ikea das? Weil hiermit Kaufinteressenten in die Stores gelockt werden – und zwar mit gigantischem Erfolg. Was könnte Ihr Kötbullar sein? Denken Sie sich ein spezielles Angebot aus, das Kauf-Interessenten anlocken wird. So kann z.B. ein Modellagetermin bei Ihnen automatisch mit einer Mini- Wellness-Behandlung beginnen. Eine tolle Serviceleistung, während derer Sie Ihrer Kundin automatisch einige Ihrer hochwertigen Produkte für die Pflege daheim vorstellen können.

Flyer persönlich verteilen
Entwickeln Sie Werbemittel, mit denen Sie Ihr Lockangebot kommunizieren. Viele Studios haben zwar nur kleine Budgets für Werbe-Aktivitäten. Die Erfahrung zeigt, dass man diese am besten in direkte POS-Werbemittel (Point of Sale), also Direktwerbung, investiert. So lassen sich Flyer heutzutage z.B. durch Online Druckereien schon sehr günstig produzieren. Tipp: Günstige Grafiker findet man heutzutage auch über das Internet. Mindestens 450 Flyer pro Woche sollten Sie verteilen, sonst können Sie es eigentlich auch gleich sein lassen, da der Streuverlust recht gross ist. Und: Die Verteilung von Flyern an Passanten ist deutlich erfolgreicher, als das blosse Einwerfen in Briefkästen. Die wichtigste Regel bei der Erstellung von Werbemitteln ist, dass der Nutzen klar kommuniziert wird. Versetzen Sie sich in den potenziellen Kunden und beantworten Sie sich selber Fragen wie: Verstehe ich, was der Flyer mir sagen will? Klingt das Angebot attraktiv? Würde ich mich selbst angesprochen fühlen? Formulieren Sie klar und deutlich, was Sie kommunizieren wollen und „überladen“ Sie den Flyer nicht. Man sollte auf den ersten Blick sehen, was er aussagen möchte.

Fragen stellen
Wenn Sie es geschafft haben, dass interessierte, neue Kunden in Ihr Studio kommen, dann lautet die nächste Aufgabe, diese Interessenten in langfristig kaufende Kunden zu verwandeln. An dieser Stelle kommt die Komponente des aktiven Verkaufens ins Spiel. Sicher kennen Sie die folgende Situation aus Ihrem eigenen Alltag: Ein Interessent kommt in Ihr Studio und fragt nach dem Preis für eine bestimmte Dienstleistung. Wenn Sie ihm jetzt lediglich den Preis nennen, verlässt der Interessent Ihr Institut wieder, ohne dass ein Verkauf stattgefunden hat. Kaufinteressenten in kaufende Kunden umzuwandeln, bedeutet jedoch zu verkaufen. Eigentlich logisch. Und der beste Weg, etwas zu verkaufen ist, Fragen zu stellen. Fragen durch die Sie herausfinden, was der Kaufinteressent möchte – und ihm dann genau das anzubieten. Zum Beispiel: An welcher Behandlung haben Sie genau Interesse? Was ist Ihnen bei einem Besuch im Nagelstudio besonders wichtig? Mit der ersten Frage erfahren Sie, was der Interessent möchte. Mit der zweiten Frage erhalten Sie Aufschluss über die Erwartungshaltung des potenziellen Kunden, auf die Sie nun genau reagieren können. So ist der Weg perfekt geebnet, damit der Kunde sagt: „Hier bin ich richtig, ich mache gleich einen Termin…“.

Pascal Feyh – Der Experte lässt (aufbauend auf seiner Unternehmertätigkeit) seine jahrelange Vertriebs-Expertise heute als Geschäftsleiter bei Maha Cosmetics einfliessen.

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