
Sie möchten Kunden von Ihrem Wissen und Können überzeugen? Das geht schon vor der Behandlung, indem Sie einen eigenen Blog betreiben. Damit heben Sie sich nicht nur von der Konkurrenz ab, sondern können Kunden auch durch interessante Informationen von sich überzeugen.
Heutzutage nutzen Unternehmen im Internet sogenannte „Corporate Blogs“, um internes Expertenwissen an Kunden und Interessenten weiterzugeben. Mittlerweile schliessen sich auch immer mehr Kosmetikinstitute diesem Trend an – aus gutem Grund, denn ein Blog bietet auch wirtschaftliche Vorteile.
Was ist überhaupt ein Blog?
Per definitionem sind Blogs tagebuchartig geführte, öffentlich zugängliche Websites, die um Kommentare oder Notizen zu einem bestimmten Thema ergänzt werden. Unter einem Corporate Blog versteht man den Blog eines Unternehmens. Weblogs sind als Kommunikationsinstrumente von Firmen relativ neu und dienen dazu, Kommunikations- oder Marketingziele des Unternehmens zu verfolgen.
Bloggen ist daher grundsätzlich eine Methode, um auf sich aufmerksam zu machen, neue Kunden zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren. Das Ziel ist, über Suchmaschinen gefunden zu werden. Der Antrieb, einen Blog zu schreiben, kann sein, den Lesern Wissen zu vermitteln, aber auch Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.
Ideales Alleinstellungsmerkmal
Für Sie als Kosmetikerin ist er eine hervorragende Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben. Mit einem produktbeschreibenden Blog können Sie zudem auf den Online-Shop Ihres Kosmetikinstituts Bezug nehmen und ihn somit indirekt bewerben. Das steigert wiederum Ihren Produktverkauf und damit Ihren Umsatz.
Als Kosmetikerin mit all dem umfangreichen Produktwissen und Ihren Kenntnissen über Haut, Pflege und Gesundheit sind Sie Expertin auf Ihrem Gebiet. Dieses Wissen sollten Sie unbedingt als Alleinstellungsmerkmal an den Leser kommunizieren. Sie sind Fachfrau und haben der Welt etwas mitzuteilen, das an Qualität und Finesse einzigartig ist. Vorher-nachher-Resultate bestimmter Behandlungsmethoden beispielsweise bieten immer spannenden Lese- und Gesprächsstoff.
Technische Umsetzung
Man muss weder jung noch besonders innovativ sein oder einer gewissen Branche angehören, um einen Blog betreiben zu können. Lediglich das Interesse an der technischen Umsetzung und die Begeisterung für den Inhalt sollten gegeben sein, um sich behaupten zu können.
Weitere wichtige Komponenten für den Erfolg sind:
– Internetzugang (internetfähiger PC),
– Smartphone, Tablet, PC, Mac,
– eine eigene Website und/oder
– □ein Account bei Facebook, YouTube und/oder Instagram,
– eventuell ein eigener Online-Shop.
Die Länge der Beiträge
Ein Blogbeitrag sollte mindestens 600 und maximal 800 Wörter beinhalten, um auf eine tolerierbare Lesezeit von fünf Minuten zu kommen. Er soll informieren und unterhalten, aber auf keinen Fall langweilen. Ein Blogbeitrag sollte so verfasst werden, dass er gerne in der Freizeit gelesen wird, in der Mittagpause beispielsweise oder in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit – kurzweilig, informativ, ansprechend. Die Botschaft muss ankommen, Interesse wecken und Lust auf mehr Lesestoff machen.
Bei sehr langen Texten ist es zu empfehlen, zuerst die Zusammenfassung des Wichtigsten in Kürze zu präsentieren. Der ausführliche Inhalt wird dann daruntergesetzt.
Das Verfassen eines kurzen Artikels beansprucht nicht automatisch weniger Zeit. Es kann sogar länger dauern, die Aussage in wenigen Worten präzise auf den Punkt zu bringen. Ein guter Text ist dann fertig, wenn er alle wichtigen Fragen beantwortet. Das kann drei oder 30 Stunden dauern. Qualität vor Quantität!
Regelmässige Beiträge
Die Kontinuität macht die Würze. Wer alle zwei bis drei Tage einen neuen Blogartikel sendet, macht von sich reden und bringt sich auf diesem Weg ins Gedächtnis seiner Kunden und Interessenten. Pro Blogbeitrag können Sie jeweils ein Produkt aus der Produktpalette unter die Lupe nehmen, es attraktiv präsentieren, die Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung veranschaulichen und so bestmöglich bewerben.
Wer viel zu erzählen hat, kann vorarbeiten und Blogbeiträge in Serie erstellen, sie quasi auf Abruf in der Warteschleife halten. Das hat Vorteile: So kommt man nie in zeitlichen Verzug, kann Schreibblockaden gelassen nehmen. Vorbereitete, versandfertige Blogartikel in Reserve zu haben, vermindert ausserdem den Stress durch Zeitdruck.
Wenn dennoch der Stoff ausgeht, können Öffnungszeiten und Abwesenheiten durch Urlaub oder Fortbildung als Blog-Inhalte dienen. Aber auch ein schönes Zitat eines bekannten Philosophen mit ein paar persönlichen Anmerkungen und Gedanken macht sich gut als Lückenfüller.
Jetzt sind Sie gefordert
Da Corporate Blogs günstige, effektive und zeitsparende Werbemittel sind, gibt es kaum eine bessere Alternative, um sich überregional mitzuteilen. Der einzige Wermutstropfen an Corporate Blogs ist, dass sie nicht vom Himmel fallen. Man selbst ist als Autor gefordert, seine Leserschaft mit Wortgewandtheit und ansprechendem Bild- und Filmmaterial regelmässig zu begeistern.
Als Blogger sollte man sich der Verantwortung bewusst sein, die man gegenüber seinen Lesern hat. Themen müssen sorgfältig aufbereitet und als Meisterstücke verstanden werden. Schreiben kann jeder und sicherlich auch viel. „Digitales Papier“ ist bekanntlich geduldig, aber der Leser ist es vielleicht nicht. Wer einmal einen „blutleeren“, schlecht recherchierten oder mit Rechtschreibfehlern gespickten Blogbeitrag eingestellt hat, hat seinen Auftrag nicht verstanden. Das ist geschäftsschädigend.
Der Appell lautet: sich vorher Gedanken machen und mit Sinn und Verstand an die Sache herangehen. Wer sich das nicht zutraut oder keine Zeit dafür hat, aber nicht auf Corporate Blogs und ihre vielen Vorteile verzichten will, kann auf Nummer sicher gehen und sich professionelle Unterstützung von aussen holen. □Q
Das bringt ein Blog
Ein Blog:
- weist den Autor als Experten aus.
- dient der Suchmaschinenoptimierung.
- bringt Besucher auf die Website.
- weckt Interesse für Dienstleistungen und Produkte.
- baut Kontakte zwischen dem Autor und seinen Lesern auf.
- sorgt für Austausch mit anderen Bloggern/Experten.
Sandra Lang – Die Autorin arbeitet als virtuelle Assistentin und bietet als solche Unterstützung bei Corporate Blogs, Corporate Content Marketing, Web-page-Text-Optimierung und -findung an.
www.virtualassistant.com.de