Was sich für Institute in Sachen Online-Marketing lohnt

Was sich für Institute in Sachen Online-Marketing lohnt

Foto: Ollyy/Shutterstock.com
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Zielgruppe finden
Wie bekommen Sie neue Kunden? Bei der hohen Dichte an Kosmetikinstituten ist es oft schwer, in der gewünschten Zielgruppe entsprechend aufzufallen. Richtig genutzt, sind die verschiedenen Kanäle des Online-Marketings eine effektive Unterstützung. Mateo Meier stellt die wichtigsten vor.
Der Schönheits- und Kosmetikmarkt ist begehrt. Obwohl die Umsätze in der Schweiz gemäss dem Nielsen Detailhandels- und Prestige-Panel seit mehreren Jahren leicht abnehmend sind, steigt die Anzahl an kleinen und mittelgrossen Instituten.
Wie kann man aus dieser grossen Menge an Mitbewerbern auf dem Markt herausstechen?
Eine gute Möglichkeit ist das Online-Marketing, denn wie kein anderes Medium ist das Internet global und 24 Stunden pro Tag verfügbar. Entsprechend erzielen auch Massnahmen im Online-Marketing rund um die Uhr Wirkung. Darüber hinaus sind Streuverluste und Kosten relativ gering.
Die Erfahrung zeigt, dass noch nicht alle Kosmetikstudios in puncto Marketing auf dem neusten Stand sind. Dabei ist dieser Bereich sehr wichtig, um im Markt präsenter zu werden und zu bleiben. Gerade das Online-Marketing spielt bei der Positionierung eine grosse Rolle. Es beinhaltet verschiedene Kanäle: beispielsweise Suchmaschinen-Marketing, Online-PR, Social-Media-Marketing oder E-Mail- bzw. Newsletter-Marketing. Im Folgenden werden drei beliebte Bereiche näher vorgestellt, die Kosmetikerinnen für ihr Institut besonders erfolgreich einsetzen können.

Besser gefunden werden
Das Zauberwort im Online-Marketing heisst derzeit „Suchmaschinen-Marketing“. Mit ihm kann man sein Institut bzw. dessen Webseite sichtbarer machen. Das geht auf der einen Seite über die organischen Suchresultate (d.h. wenn jemand einen Suchbegriff eingibt und Ihr Institut als Ergebnis bekommt) oder über bezahlte Werbung.
Bei den organischen Suchresultaten wird gut aufbereiteter Inhalt bei Suchmaschinen zuoberst gelistet. Mithilfe spezieller Algorithmen unterscheiden Suchmaschinen zwischen nützlichen und uninteressanten Webseiten. Aus diesen Gründen geniessen die Ergebnisse bei Internetnutzern grosses Vertrauen. Allerdings ist das Erreichen einer Topposition bei einer Suchmaschine nicht ganz einfach – es braucht gute Fachkenntnisse und nicht selten die Unterstützung von Fachleuten. Neben organischen Suchergebnissen stehen in Suchmaschinen auch bezahlte, keywordbezogene Textanzeigen zur Verfügung. Bei Google heissen sie „Ad-Words“. Google verfügt über eine Software, mit der man feststellen kann, wie oft ein bestimmter Schlüsselbegriff gesucht wird und welches Potenzial dahintersteckt.
Entsprechend kann man passende Keywords (Such- bzw. Schlagwörter) definieren, mit denen das Produkt bzw. das Institut gefunden werden soll.

Online Fachkompetenz zeigen
Ein zweiter Kanal des Online-Marketings ist die Online-PR. Diese relativ junge Disziplin stösst bei Beauty-Profis auf reges Interesse. Manche Unternehmen setzen schon seit mehreren Jahren auf diese Form der Öffentlichkeitsarbeit. Online-PR bringt ihnen einen grossen Mehrwert, da sie dank diverser Artikel in Fachportalen präsent sind und damit genau die Kunden ansprechen, die sie auch möchten. Sie können sich zu vielfältigen Themen äussern, ihre fachliche Kompetenz demonstrieren und sich als Experten positionieren.

Sozial netzwerken
Die sozialen Medien bilden den dritten Kanal. In diesem Bereich agierten viele Schönheitsunternehmen in der Vergangenheit zurückhaltend und zeigen erst seit Kurzem Interesse an Marketing-Massnahmen. Ein Grund für diese positive Entwicklung sind die sogenannten „Social Moms“. Damit sind Mütter gemeint, die aktiv in sozialen Netzwerken sind und Interesse an Kosmetik- und Schönheitsprodukten haben. Sie interagieren im Social Web oft mit Marken, offenbaren ein interessantes Kaufverhalten und sind äusserst mitteilungsfreudig. So sagen sie gerne, was sie mögen und was nicht, und haben damit grossen Einfluss auf andere User. Der Ball liegt deshalb nun bei den Kosmetikinstituten, diese Meinungsmacherinnen in den sozialen Medien zu identifizieren, mit ihnen eine Beziehung aufzubauen und diese langfristig zu vertiefen.

Messbarkeit ist entscheidend
Allen Kanälen ist gemeinsam, dass das Verhalten der potenziellen Kunden genau gemessen und statistisch erfasst werden kann. Dies ist ein zentraler Vorteil des Online-Marketings, denn aussagekräftige Kennzahlen werden immer wichtiger, wenn man zukunftsorientiert handeln will. Mit Webanalyse-Systemen erkennt man beispielsweise, welcher Kanal die potenziellen Kunden beeinflusst hat und was sich diese konkret anschauen. Zudem kann man mit diesen Instrumenten die Conversion-Rate eruieren, also das Verhältnis zwischen Besuchern der Webseite und getätigten Transaktionen (z.B. Käufe, Terminbuchungen) sowie den Umsatz feststellen, der über die Webseite oder einen Onlineshop generiert wird.
Erfahrungsgemäss legen Beauty-Profis derzeit noch zu wenig Wert auf eine konsequente Prüfung des Return on Investment (Messung der Rendite). Mit Online-Marketing verfügt man aber nun als Unternehmen über ein patentes Werkzeug, das Suchverhalten von Internetnutzern konkret zu messen und zu beurteilen: Bei welcher getätigten Massnahme zahle ich drauf, welche ist profitabel und soll entsprechend gestärkt werden? Wer diese Kernfragen am besten beantworten kann, wird am meisten vom Online-Marketing profitieren.

Mateo Meier | hat sich mit seinem Zuger Unternehmen Online Marketing AG auf nachhaltige Online-Marketing-Kampagnen spezialisiert. Das Start-up verbindet dabei die Bereiche Google-Platzierung, Online-PR und Online-Publikation. www.online-marketing.ch.

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