Winter-Treatments

Handschmeichler

Harte Zeiten für die Hände: Kälte und trockene Heizungsluft, Wind und Feuchtigkeit strapazieren extrem die Hände in den kommenden Monaten. Im Winter benötigen sie daher besondere Aufmerksamkeit und eine Extra-Portion Pflege. Da kommen spezielle Wohlfühlbehandlungen bei Ihren Kunden besonders gut an.

Hände haben es schwer, geschmeidig durch den Winter zu kommen. Nicht nur die Kälte nagt unangenehm an den Fingern, die Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen der Luft strapazieren auch die Haut. Die Hände fühlen sich rau und trocken an, die Haut ist spröde, spannt und schuppt. In Extremfällen entstehen schmerzhafte Einrisse, sogenannte Rhagaden.

Zeit für Wohlfühlangebote

Nicht nur die Hände freuen sich im Winter über intensive Pflegebehandlungen – auch die gestresste Seele ist dankbar für Streicheleinheiten aller Art.

Setzen Sie dem kalten, ungemütlichen Wetter behagliche Wärme in Ihrem Studio entgegen. Begrüssen Sie Ihre Kundinnen mit einer heissen Tasse Tee und bieten Sie ihnen nach der Nagelbehandlung eine wohltuende Intensivpflege der wintergestressten Hände an. In Sachen Handpflege haben sich in der kalten Jahreszeit Spezialbehandlungen etabliert, die von den Kunden gerne angenommen werden.

Je unangenehmer das Wetter ist, desto lieber lassen sich die Kundinnen nach einer Auffüllung oder Modellage zusätzlich durch Wellness- und Wohlfühlangebote verwöhnen.

Zum Einstieg ein Peeling

Um bei rauer Haut die abgestorbenen Hautschüppchen schonend zu entfernen und das Hautbild zu glätten, bietet sich ein Peeling an. Sie haben die Wahl zwischen chemischen und mechanischen Peelings. Bei chemischen Peelings kommen Enzyme oder Frucht- und Aminosäuren zum Einsatz, um die abgestorbenen Zellen der obersten Hautschicht abzulösen. Mechanische Peelings hingegen schmirgeln mit diversen Schleifmitteln (Abrasiva) Hautschüppchen ab.

Besonders beliebte Abrasiva sind Salz- oder Zuckerkristalle, da diese wasserlöslich sind und somit ganz einfach abgewaschen werden können. Zum Einsatz in Peelings kommen aber auch Schleifmittel wie Mandelkleie, Seesand, Tonerde und Ähnliches. Der Markt bietet zahlreiche Produkte, die Peeling und reichhaltige Pflege mit rückfettenden Substanzen in sich vereinen. Die intensiven, exotischen Düfte einiger Produkte haben zudem eine aromatherapeutische Wirkung. Sie betören die Sinne und machen das Peeling zu einem wahren Wellness-Erlebnis.

Eintauchen ins Paraffinbad

Sehr wohltuend und sehr beliebt sind Paraffinbehandlungen. Es ist einfach herrlich, die Hände in ein warmes Paraffinbad zu stecken, wenn es draussen stürmt und schneit. Bei einer Paraffinbehandlung werden die Hände nach der

Hand- und Nagelpflege, am besten nach einem Handpeeling, mehrmals hintereinander in einen speziellen Paraffin-Erwärmer getaucht, in dem sich warmes Wachs befindet. Die Paraffinummantelung der Hände bewirkt, dass sich die Poren öffnen und die Wirkstoffe der zuvor aufgetragenen Pflege besser aufgenommen werden können. Die Wärme des Paraffins (50 bis 55°C) und der Okklusiveffekt sorgen innerhalb von 10 bis 15 Minuten für ein glattes Hautbild und machen die Hände geschmeidig. Selbst aufgesprungene Haut wird wieder elastischer. Paraffinbehandlungen eignen sich auch für Kunden mit Neurodermitis und mit Winterekzemen.

Packung mit Wärmeeffekt

Hand- und Nagelpflegebehandlungen im Winter sollten auch eine pflegende Packung unter Wärme beinhalten. Der Wärmeeffekt ist besonders angenehm und sorgt auch dafür, dass die Pflegeprodukte besser wirken. Zwei Möglichkeiten haben sich besonders bewährt: Elektro- oder Thermohandschuhe mit wählbaren Temperaturstufen sowie natürliche Wärmekissen, die z.B. Obstkerne enthalten und im Ofen oder in der Mikrowelle aufgeheizt werden.

An den Produktverkauf denken

Bereits während der Behandlung können Sie den Produktverkauf vorbereiten. Zeigen Sie der Kundin, was sie zu Hause tun kann, um selbst zu einem lang anhaltenden Behandlungserfolg beizutragen. Empfehlen Sie ihr beispielsweise das Tragen von baumwollgefütterten Gummihandschuhen bei der Hausarbeit, um die Hände vor übermässiger Durchfeuchtung zu schützen.

Wichtig ist auch das konsequente Eincremen der Hände. Die ideale Handcreme sollte ein gutes Hautgefühl vermitteln, schnell einziehen und die Haut nachhaltig mit Fett und Feuchtigkeit versorgen, aber ohne einen Fettfilm auf Händen und Fingern zu hinterlassen. Die Schutzwirkung sollte mehrere Stunden anhalten, und zwar so, dass die Haut nicht bersten oder reissen kann. Das ist vor allem bei Kunden wichtig, die auf Kälte mit extrem spröder und rissiger Haut reagieren. Je nach Hautzustand kann auch eine kurmässige Anwendung von Spezialpräparaten, wie Masken, Packungen, Nagel- und Nagelhautcremes, notwendig sein. Denken Sie auch daran, Geschenk-Gutscheine für solche Pflegeerlebnisse anzubieten – vielleicht können Sie damit auch die Partner Ihrer Kundinnen für diese Annehmlichkeiten gewinnen.

Autor: dt