Vegane Kosmetik

Foto: Pharmos Natur

Verkaufstipps

 

Der Trend zu veganen Produkten nimmt auch im Kosmetikbereich stetig zu. Lesen Sie, worauf Sie beim Verkauf von veganen Produkten achten sollten.

 

 

Drei Prozent der Menschen in der Schweiz ernähren sich aktuell laut der Zeitschrift „Veg-Info“ vegan. Aber auch andere Käufergruppen entscheiden sich für vegane Kosmetik. Das hat ethische Gründe, erfolgt jedoch auch im Hinblick auf Qualität und Wirksamkeit.

 

Pro vegane Kosmetik

Pflege, Genuss und Luxus in Verbindung mit Verantwortung – genau diese Anfoderungen stellen immer mehr Kunden an Kosmetikprodukte. Gleichzeitig unterstützt diese Haltung auch den veganen Trend, der heute in der Kosmetikbranche eine grosse Rolle spielt. Menschen konsumieren immer bewusster und interessieren sich nicht nur für attraktive Verpackungen und schöne Flakons, sondern auch für das, was drinsteckt.

 

Qualität im Fokus

Wichtig zu wissen ist, dass vegane Kosmetik nicht automatisch echte Naturkosmetik ist. Sie kann auf tierische Produkte verzichten und doch Parabene, Phenoxyethanol oder weitere Stoffe enthalten. Aber auch die Inhaltsstoffe von Naturkosmetik sind nicht immer vegan: Naturkosmetik enthält eben nicht nur pflanzliche Rohstoffe, sondern wird ebenfalls aus den Produkten lebender Tiere hergestellt, wie beispielsweise aus Milch, Honig, Seide, Lanolin und Eiern. Auch bei der Qualität von Naturkosmetikprodukten gibt es grosse Unterschiede. Es gilt deshalb, gleichzeitig darauf zu achten, wie hoch z. B. der Anteil von Wasser und von Alkohol in einem Produkt ist. Im Idealfall sollten solche Produkte gewählt werden, die komplett darauf verzichten. Ebenso sollte Kosmetik ohne jegliche Konservierungsstoffe, ohne Erdölderivate und frei von PEGs sein. Immer mehr Verbraucher setzen sich kritisch mit ihrem Konsumverhalten auseinander, so dass auch die Wirtschaft auf diesen Trend reagiert.

 

 

Margot Esser-Greineder

Die Autorin ist ausgebildete Präventologin und Expertin im Bereich Natur- und Pflanzenheilkunde. Sie hat die Methode „VegetoDynamik“ entwickelt.